Die Kids D Schwarz von Floorball Uri haben am 10.01.2026 ihre sechste Meisterschaftsrunde in Oberägeri bestritten. Die Gegner der Urner/Innen waren Adliswil D1 und Floorball Albis Weiss.
Unkonzentriertheit wird bestraft
Den jungen Stieren missglückte der Start ins erste Spiel 2026 komplett, denn Adliswil konnte in den ersten zwei Minuten bereits zwei Tore erzielen und Gelb-Schwarz hatte grösste Mühe zu reagieren. In der sechsten Minute folgte jedoch eine kurze Reaktion. Livio Herger eroberte den Ball hinter dem gegnerischen Tor und verkürzte anschliessend sicher zum 1:2. Doch Adliswil gab weiterhin den Ton an. Besonders, da die jungen Stiere teilweise nur noch mit Tunnelblick unterwegs waren und in der Defensive einige Unkonzentriertheiten einstreute, konnten die Gegner bis zur 12. Minute auf 5:1 davonziehen. Drei Minuten vor der Pause war erneut Livio Herger für Gelb-Schwarz erfolgreich, doch auf den Treffer folgte gleich wieder ein Nackenschlag von Adliswil mit dem postwendenden 2:6 Pausenstand.
Die zweite Hälfte startete ebenfalls nicht erfreulich für die jungen Stiere. Kaum war angespielt stand es bereits 2:7 aus Urner Sicht. Nach 25 Minuten lancierte Robin Tresch Livio Herger, welcher seinen Hattrick zum 3:7 vollendete. Doch erneut war die Konzentration nach einem Treffer nicht vorhanden und so erzielte Adliswil erneut nur Sekunden später den nächsten Treffer. In der Folge konnte sich Gelb-Schwarz bei ihrer Torhüterin Nadine Albert bedanken, dass Uri Schwarz mit fünf Toren Rückstand noch etwas im Spiel blieb. Trotz grossem Aufwand brachten die jungen Stiere jedoch keine Wende mehr hin, sondern sie mussten gar in den Schlusssekunden noch den neunten Gegentreffer hinnehmen und verloren somit mit 3:9.
Kurze Schwächephasen brechen das Genick
Die Vorgaben für die zweite Partie war klar, konzentriert in der Defensive arbeiten und als Team Chancen kreieren. Folglich gelang der Start auch deutlich besser, denn diesmal war Gelb-Schwarz zuerst erfolgreich. Robin Tresch spielte in der dritten Minute einen blinden Pass auf Fabienne Albert, welche den Ball kaltblütig ins Lattenkreuz spedierte. Nach acht Minuten kam es gar noch besser. Captain Jill Achermann bekam vor dem gegnerischen Tor gleich zwei Abschlusschancen und verwertete die zweite zur 2:0 Führung. Was jedoch zwischen der 12 und 14 Spielminute passierte, passte wieder ins Bild der ersten Partie. Ganze vier Treffer mussten die jungen Stiere in diesen zwei Minuten verdauen. Doch dieses Mal brach Gelb-Schwarz nicht sofort auseinander. In der 17. Minute verkürzte Livio Herger mit einem Solo und nur dreissig Sekunden später verwertete Antti Bissig einen Laserpass von Fabienne Albert mit einem Tor zwischen den Beinen des gegnerischen Torhüters hindurch zum Ausgleich. Und in der letzten Minute fing Fabienne Albert einen Pass ab und schoss Gelb-Schwarz wieder in Führung. Doch drei Sekunden vor der Pause musste erneut der Ausgleich hingenommen werden und es ging mit 5:5 in die Pause.
Die zweite Hälfte startete leider ein weiteres Mal ungenügend. Albis konnte mit zwei frühen Toren auf 7:5 davon zeihen. In der 26. Spielminute gelang Gelb-Schwarz der verdiente Anschlusstreffer. Fabienne Albert eroberte den Ball hinter dem gegnerischen Tor und lancierte Andrina Gnos, welche nach einem Bogenlauf das Spielgerät gekonnt im Netz versorgte. Die Freude über den Anschlusstreffer hielt jedoch erneut nur drei Minuten, ehe Albis wieder auf zwei Längen davonziehen konnte. Anschliessend zeigte sich ein offener Schlagabtausch, bei welchem sich die jungen Stiere ein weiters Mal auf ihre Torhüterin Nadine Albert verlassen konnten, welche sich jedoch in der 38. Minute zum 6:9 bezwingen lassen musste. Der Schlusspunkt dieser offensiven Partie setzte Captain Jill Achermann mit einem präzisen Schuss ins weite Eck zum 7:9 Endstand.
«Zu viele einfache Fehler»
Das Trainerduo Lisa Schillig und Pascal Loosli war heute nicht restlos überzeugt von der Leistung ihrer Schützlinge: «Wir hatten in beiden Partien Phasen, da erkannten wir unsere Kids nicht mehr. Sie machten zu viele einfache Fehler in der Defensivarbeit und in der Offensive schien der eigene Torerfolg viel wichtiger zu sein als der Erfolg des Teams. Wir hoffen, dass sich unsere Kids in den kommenden intensiven Trainings wieder auf die Grundsätze unseres Teams fokussieren. Nämlich als Team arbeiten, Vollgas bis zum Schluss und es ist egal wer das Tor erzielt, solange es für Floorball Uri fällt.»
Für Floorball Uri spielten: Albert Nadine; Achermann Jill (2), Albert Fabienne (2), Bissig Antti (1), Gnos Andrina (1), Herger Livio (4), Kempf Lara, Tresch Robin, Vogt Noah


























